pushyourego.deBlogleser werden sich noch an den Bericht über den Ego Cup erinnern und nun, neun Monate später, bringt Funkwerk Dabendorf den Nachfolger auf den Markt: Ego Cup FM.

Das stylische Design hat sich nicht wesentlich geändert, dafür aber wurde das kleine Wunderding mit einigen weiteren – wirklich nützlichen – Features ausgerüstet. Bevor ich hier ins Detail gehe, vorab noch einmal für alle die den Ego Cup noch nicht kennen, eine kurze Zusammenfassung der Eigenschaften.

Der Ego CUP FM ist die ideale Lösung für alle Personen die eine mobile Freisprechanlage benötigen, die ohne großen Aufwand sofort einsetzbar ist. Die Kopplung mit dem Mobiltelefon erfolgt problemlos über Bluetooth, bis zu acht Mobiltelefone werden hier unterstützt. Dank integrierter DSP-Technik für die Echo- und Geräuschunterdrückung können Telefonate in guter Qualität geführt werden.  Soweit zu den (bekannten) Grundeigenschaften.

pushyourego.deMit dem Ego Cup FM geht Funkwerk einen Schritt weiter: Ein integrierter Akku ermöglicht das Freisprechen auch dann, wenn kein Zigarettenanzünder für die Stromversorgung in der Nähe ist. Damit offenbaren sich völlig neue Anwendungsmöglichkeiten, somit kann man dank des integriertem Lautsprechers auch bspw. am PC "freisprechen".   Ein  FM Transmitter erlaubt es, das Gespräch über das Autoradio zu hören: Einfach den ausgewählten Kanal im Radio einstellen – fertig.  Akku-Ladestand, Lautstärkeeinstellung und die Frequenzauswahl  können in einem kleinen LCD Bildschirm abgelesen werden.  Auch wenn das Hauptmerkmal auf den FM Transmitter liegt, so ist das meiner Ansicht nach interessanteste Feature auf der Rückseite des Geräts zu finden: Ein Aux In – Eingang für den Anschluss von externen Geräten wie bspw. ein MP3-Player. Es gibt weiterhin die Möglichkeit via A2DP Musik vom Handy aus, über die Freisprechanlage zu hören, allerdings muss diese Funktion vom Handy unterstützt werden.

Mehr Features bedeuten mehr Einstellungsmöglichkeiten und um diese vornehmen zu können, gab es eine kleine Designänderung: Anstatt der vier Tasten gibt es nun sechs kleinere Sensor-Tasten. Diese Tasten sind gleichzeitig auch ein deutliches Manko des Cups: Mit großen/dicken Fingern schwierig zu bedienen, die Tasten reagieren nicht immer wie erwartet bzw. gewollt.  Da gestaltet sich zum Beispiel das Einschalten des FM-Modus mittels der "<<" und ">>" Taste gleichzeitig gedrückt zumindest für mich schnell zur Fummelarbeit. Die FM Wiedergabe war bei mir sehr leise, was ich aber auf mein "Setup" (sprich Fahrzeug, verwendetes Autoradio) zurückführe da in vielen anderen Berichten sehr positiv über diese Funktion berichtet wurde. Für mich ist der integrierte Lautsprecher völlig ausreichend.

Der Lieferumfang wurde um einen "Herbert Richter-Systemadapters" (wer auch immer dieser Herbert Richter war/ist, man kann ihm nur danken. Mir war die Bezeichnung/der Name bis dato nicht geläufig) erweitert und nun ist der Ego Cup FM auch in Fahrzeugen gut platzier- und montierbar, die keinen Getränkehalter vorweisen können.

Die Features in der Übersicht:

  • Plug & Play – keine Installation notwendig
  • Einfache Integration in den Getränkehalter des Fahreugs
  • Kabellose Verbindung via Bluetooth
  • LCD-Display
  • FM-Transmitter zur Übertragung des Telefongesprächs und der Musikwiedergabe (A2DP) über die Fahrzeuglautsprecher
  • Multipoint Technologie (gleichzeitige Verbindung mit zwei Mobiltelefonen oder anderen Bluetooth-Geräten)
  • Ergonomisches Design in Klavierlack-Optik
  • Echo- und Geräuschunterdrückung (DSP)
  • Unterstützung der Handy-Sprachanwahl
  • Anmeldung von bis zu 8 Mobiltelefonen möglich